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Ein spannendes Jahr

DFB-Abzeichen bei der SG Borken

Am Samstag, den 06.05.2017 hatten die jüngsten Jugendspieler der SG Borken die Gelegenheit, das vom DFB ins Leben gerufene Fußballabzeichen für Kinder der G- und F-Jugend zu erlangen, das Paule-Schnupper-Abzeichen, benannt nach dem Maskottchen Paule der Nationalmannschaft. Die Veranstaltung war von Matthias Wigger und Alina Burmann organisiert worden, die bei der SG ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ableisten.


Um was geht es beim DFB-Fußball-Abzeichen:

„Torschuss, Köpfen, Dribbeln, Passen, Flanken - im Fußball sind viele unterschiedliche Fähigkeiten gefragt. Mit dem DFB-Fußball-Abzeichen kön­nen diese gezielt und mit Spaß trainiert und geprüft wer­den. Der DFB-Trainerstab hat dazu einen abwechslungsreichen Parcours erarbeitet: Wer die fünf Stationen durchläuft und dabei eine bestimmte Punktzahl erzielt, erhält als Auszeichnung eine Urkunde in Gold, Silber oder Bronze und den exklusiven Ansteck-Pin. Das DFB-Fußball-Abzeichen ist ein sportliches Aktionsprogramm für Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche. Als Variante gibt es außerdem ein spezielles DFB-Paule-Schnupper-Abzeichen mit drei Stationen. Die Durchführung des DFB-Paule-Schnupper-Abzeichens ist insbesondere auch in Sporthallen möglich. Ein Abnahmetag bietet sich ideal für die Einbindung in das jährliche Vereinsfest oder in Jugendturniere an. Selbstverständlich sind aber auch eigenständige Veranstaltungen - zum Beispiel ein Wettbewerb Eltern gegen ihre Kinder - möglich! Jugendtrainer können die Übungen einfach in ihre Trainingseinheiten integrieren und anschließend ein Training dazu nutzen, um das DFB-Fußball-Abzeichen abzunehmen. In welcher Form auch immer - das DFB-Fußball-Abzeichen ist ein interessantes Programm für jeden Fußball-Verein. Und das Beste: Die notwendigen Teilnehmer-Materialien werden vom DFB kostenlos zur Verfügung gestellt!“

Dass die Beiden mit ihrem FSJ-Abschlussprojekt „ins Schwarze getroffen hatten“, konnte man leicht an der Teilnehmerzahl ablesen: Rund 50 Kinder waren bei schönem Wetter gut gelaunt in die NetGo-Arena gekommen, darunter auch die F1 des Partnervereins vom VfB Kirchhellen.

Die anfängliche Nervosität der Kinder, ob sie die drei Stationen des Fußballabzeichens auch meistern könnten, sollte sich schnell legen, und so dribbelten, schossen und passten die Kinder auf dem Hauptplatz der SG, dass es den zahlreichen Eltern und Betreuern eine Freude war. Letztendlich konnten sich alle Kinder über ihr Abzeichen in Gold oder Silber zurecht freuen.

Dazu Alina Burmann: „Die Organisation des DFB-Fußballabzeichens hat total viel Spaß gemacht. Die Kinder waren voll engagiert und wir haben so manches Lob von den Eltern bekommen.“

Der insgesamt „Ball runde Tag“ wurde dann bei Grillwurst und kühlen Getränken mit dem Fazit „das war super“ abgeschlossen.

 

Alina Burmann und Matthias Wigger

 

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(AS) Mit den Worten: „Ich kann es kaum glauben, aber das Jahr ist schon rum“ kommentierte Kim-Carolyn Rohls ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Sport (FSJ) bei der SG Borken. Die Einsatzstellenleiter Peter Vinke und Andreas Schnieders nahmen in einer gemütlichen Runde Abschied von den FSJ` lern Kim-Carolyn Rohls und Robert Neubaur. Ein Jahr lang waren die Beiden an sieben städtischen Schulen im Sportunterricht und in der offenen Ganztagsschule eingesetzt. Hier haben sie den Sportunterricht mitgestaltet, Sport-AG`s geleitet und wurden in der Hausaufgaben-betreuung eingesetzt. Nachmittags stand dann das Training ihrer Mannschaften bei der SG auf dem Programm. In den letzten Wochen vor den Ferien haben Kim und Robert sich von den Lehrern und Schulklassen sowie ihren Mannschaften und Trainerkollegen gebührend und voller Dank verabschiedet. Für ihre Mannschaften haben sie Grillnachmittage mit Rahmenprogramm organisiert. „Wir haben in diesem Jahr viel gelernt und erlebt. Ein besonderes Highlight war der Gothia Cup für mich. Daran werde ich mich noch lange erinnern“, fasste Robert sein Jahr bei der SG zusammen. Und so war es. In diesem einen Jahr haben die Beiden die Trainer C-Lizenz und Ballschul-Zertifikate an der Sporthochschule Köln erworben, an Fußballcamps bei der SG und in Dänemark sowie am Gothia-Cup in Schweden teilgenommen. Zudem waren sie in die Organisation mehrerer Fußballturniere der SG eingebunden. Nicht zu vergessen die drei einwöchigen Seminare der Deutschen Sportjugend im Sauerland. Wie geht es nun weiter? Kim wird an der Uni in Münster Mathematik und Biologie auf Lehramt studieren. „Während meines FSJ hatte ich ja sehr gute Möglichkeiten an verschiedenen Schulformen in den Beruf eines Lehrers rein zu schnuppern. Im Laufe des Jahres war ich mir dann sicher, dass ich Lehrerin werden möchte. Insofern hat mir das FSJ sehr viel gebracht“ und „Die guten Kontakte, die ich hier knüpfen konnte, werden mir sicher nicht schaden“ wusste Kim zu berichten. Auch Robert war sich zu Beginn seines FSJ nicht sicher, welche berufliche Laufbahn er einschlagen sollte. Er hat die Zeit genutzt, um sich hierzu Gedanken zu machen: „Nach meinen anfänglichen Überlegungen, etwas im Bereich Sport zu studieren, reifte bei mir der Entschluss doch in Richtung Pharmazie zu gehen. Ich habe inzwischen einen Studienplatz an der Uni in Frankfurt.“

Die SG Borken wünscht Kim und Robert eine erfolgreiche und glückliche Zukunft. Nach sechs Jahren FSJ bei der SG Borken geht es weiter. Zum 01.09.2016 werden nun drei FSJ`ler ihren Dienst bei der SG Borken aufnehmen. Alina Burmann aus Bochum und Matthias Wigger aus Borken, der bereits seit vielen Jahren Spieler und Trainer der SG ist, werden als FSJ`ler starten. Jendrik Wagner aus Warstein wird in Kooperation mit der Stadt Borken als FSJ`ler mit Flüchtlingsbezug insbesondere an den Schulen im Stadtgebiet eingesetzt. Er soll helfen, Flüchtlingskindern die deutsche Sprache beizubringen und in Sportvereinen zu integrieren.

Wer Interesse an ein FSJ für 2017/2018 hat, kann sich gerne bei Peter Vinke (peter.vinke@sg-borken.de) und/oder Andreas Schnieders (andreas.schnieders@sg-borken.de; 0171168285) melden.

 

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2016 Halbzeit im FSJ

 

Wir, Kim und Robert, haben im letzten Jahr in Borken bzw. Düsseldorf unser Abitur gemacht und uns zunächst für ein freiwilliges soziales Jahr bei der SG Borken entschieden. Wir wollen von unserem ersten halben Jahr hier erzählen.

Die erste Hälfte unseres freiwilligen sozialen Jahres ist vorbei und wir möchten Eindrücke, Erfahrung und unsere Entwicklung mit anderen teilen und von unserem Alltag erzählen.

Unsere Aufgaben hier bei der SG Borken sind ziemlich vielseitig. Sie reichen vom Trainingsbetrieb, über die Hilfe in den verschiedenen Schulen hier in Borken im normalen Sportunterricht und  Schwimmunterricht bis hin zur Hausaufgabenbetreuung. Außerdem organisieren wir sportliche Events, wie Hallenturniere und unser eigenes FSJ-Projekt. Im Verein betreuen wir insgesamt drei Mannschaften. Dazu gehören eine C-Juniorinnen-, eine D-Junioren- und eine F-Junioren/innen – Mannschaft, von denen wir die F-Jugend zusammen trainieren.

Die Arbeit mit den Kindern macht uns wirklich viel Spaß. Anfangs waren natürlich ein paar Aufgaben zu bewältigen, mit denen wir uns sonst noch nicht auseinandersetzen mussten. Dazu gehören die Altersunterschiede der Kinder, da wir sowohl in Grundschulen als auch in den weiterführenden Schulen dabei sind. Eine weitere Aufgabe war für uns auch das Lernen der Kindernamen. Mittlerweile haben wir uns aber eigentlich alle Namen gemerkt. Die größte Veränderung war für uns, dass wir auf einmal die Aufgabe des Lehrers hatten. Da muss man sich erstmal dran gewöhnen, weil es viel mit sich bringt insbesondere, wenn wir unsere eigene AG führen und alleine vor den Kindern stehen. Jedoch wächst man mit seinen Aufgaben und wir sind in unsere Aufgabe hineingewachsen und es macht uns richtig viel Freude.

Natürlich haben wir auch noch einiges mehr bis jetzt erlebt. SG Borken hat uns ermöglicht die Fußballtrainer C-Lizenz und einen Schiedsrichterschein zu erwerben. So sind wir besser für das Fußballtraining gewappnet und können es anspruchsvoller gestalten. Darüber hinaus waren wir in Köln an der Sporthochschule und haben dort an einem Lehrgang der Heidelberger Ballschule, ein Konzept auch den ganz kleinen Kindern schon ein gewisses Ballverständnis zu vermitteln, teilgenommen. Ein anderes Highlight ist für uns die Reihe an FSJ – Seminaren. Insgesamt haben wir drei, von denen wir schon zwei hinter uns haben. Auf diesen Seminaren verbringen wir jeweils eine Woche mit anderen FSJlern und tauschen uns dabei über unsere Erfahrungen aus. Zusätzlich bekommen wir noch Spielanregungen und sprechen über Themen wie Gesundheit oder Sicherheit im Sport. Allerdings machen wir auch selbst viel Sport. Das macht die Seminare interessant und so haben wir als Gruppe viel Spaß. Wir freuen uns schon sehr auf das nächste und leider letzte Seminar.

Es warten allerdings auch noch andere Events in der Zukunft auf uns, deren Teilnahme die SGB uns ermöglicht. Wir haben die Möglichkeit mit nach Dänemark zu einem Jugendturnier und nach Schweden zum Gothia Cup, dem größten Jugendfußballevent der Welt, mitzufahren.

Wir sind wirklich sehr gespannt, wie das nächste halbe Jahr wird, was uns dort noch erwartet und was für Fortschritte die Kinder, mit denen wir in den Schulen und auch beim Training zusammenarbeiten, noch erzielen werden. Auf jeden Fall sind wir uns jetzt schon sicher, dass es die richtige Entscheidung war ein FSJ zu machen. Auf diesem Weg hatten wir die Zeit uns Gedanken über unsere Zukunft zu machen.

Ich, Kim, habe im FSJ so positive Erfahrungen im Umgang mit Kindern gemacht, dass ich mich entschieden habe auf Lehramt zu studieren und ich, Robert, habe, obwohl mir die Arbeit mit den Kindern viel Freude bereitet, den Entschluss gefasst Pharmazie zu studieren.

Doch bevor es mit dem Studium weitergeht, freuen uns auf den Rest von diesem Jahr bei der SG Borken.

Kim-Carolyn Rohls, Robert Neubaur

Projektarbeit von Christian Sawyer James Gray und Sean Sebastian Marshall

Unser FSJ bei der SG Borken

Das FSJ bei der SG Borken ist eine gute Gelegenheit für Jugendliche, ihr Selbstbewusstsein und ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln. In dem ganzen Jahr übt man viele unterschiedliche Tätigkeiten aus:2/3 der Zeit verbringt man in den Schulen. Dort wird man hauptsächlich im Sport- und Schwimmunterricht eingesetzt. Man ist aber nicht immer nur der „verlängerte“ Arm des Lehrers, sondern macht teilweise ganze Stunden mit den Kindern. Den Rest der Zeit verbringt man auf dem Fußballplatz mit seinen 2 Mannschaften, die man zugeteilt bekommt. In der Woche trainiert man diese Mannschaften und am Wochenende spielt man gegen andere Teams.Einmal die Woche trainiert man noch die Kinder in der Ballschule (3 bis 6 Jahre alt).Zwischendurch gibt es noch die Seminare. Ein Einführungs-, ein Zwischen- und ein Abschlussseminar. Weiterhin gibt es verschiedene Fortbildungen in Köln, man macht den Rettungsschwimmer-, den 1. Hilfe- und den Trainerschein und hilft noch bei Turnieren (vom Waffelnbacken bis hin zur Turnierleitung).Ein weiteres Highlight war das Turnier in Dänemark (Albertslund) und das kommende Turnier in Schweden (Gothia Cup).Zurückblickend auf das Jahr können wir behaupten, dass es uns einen Schritt weiter gebracht hat. Angefangen beim Selbstbewusstsein bis hin zur Persönlichkeit. Wer also nach der Schule nicht direkt ins Studium oder ins Berufsleben einsteigen will, für diejenigen ist das FSJ bei der SG Borken eine prima Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern und mal etwas Neues auszuprobieren.Christian Sawyer James Gray und Sean Sebastian MarshallIm Juni 2015

fileadmin/user_upload/PDF/fussball/2014_SG_praesentiert_zwei_neue_Freiwillige.pdf

Zwei neue Freiwillige für Verein und Schulen

Christian Grey und Sean Marschall heißen die neuen Jugendlichen des Freiwilligen Sozialen Jahres bei der SG BORKEN...weiter mit Presse BZ

Berufskundliche Tage am Gymnasium Remigianum

(AS) Auf Einladung der Schulleitung des Gymnasiums Remigianum war die SG Borken als Einsatzstelle für das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst am 28.11.2013 im Rahmen der berufskundlichen Tage für die Jahrgangsstufe 12 vertreten. Katja Wiesmann als ehemalige FSJ`lerin der SG Borken und Jugendgeschäftsführer Andreas Schnieders referierten vor mehr als 60 Schülern, die im nächsten Jahr ihr Abitur absolvieren, zum Thema Freiwilligendienste im Sport bei der SG Borken...weiter

Die Neuen sind da

(AS) Die SG Borken ist bereits seit dem 01.10.2010 anerkannte Einsatzstelle Im Freiwilligen Sozialen Jahr Im Sport und seit dem 03.06.2013 nun auch Einsatzstelle für Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst. Beide Freiwilligendienste unterscheiden sich nur noch in wenigen Bereichen. Für Freiwillige, die ihren Dienst bei der SG Borken absolvieren, ist es reine Formsache, ob sie ein FSJ- oder Bufdi-Jahr verrichten...weiter

Kaja Wiesmann nimmt Abschied

(Kaja Wiesmann) Jetzt, nachdem nun zwei Drittel meines Freiwilligen Sozialen Jahres bei der SG Borken hinter mir liegen, wird es Zeit von meinen Erfahrungen und Erlebnissen während der letzten Monaten zu berichten....mehr

Abschied

Die dritte Auflage des Freiwilligen Sozialen Jahres startet ab Oktober bei der SG Borken. Nachdem mit Patrick Wellermann im ersten und Jan Hofmann im zweiten Jahr zwei Männer ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvierten, hat sich nun mit Kaja Wiesmann eine junge Frau für diese Aufgabe bei der SG beworben. In einer kleinen Feierstunde wurde Jan Hofmann verabschiedet.

Das FSJ ist für ihn nun Geschichte. In der Sitzung erhielt Jan Hofmann von SG-Jugend-Geschäftsführer Andreas Schnieders, der gleichzeitig Ansprechpartner für die KSJler ist, sein Zeugnis und einige Geschenke, die ihn an die Zeit bei der SG Borken erinnern sollen.

Unter den Anwesenden war auch Jugendleiter Norbert Huvers, der herausstellte, dass es für die SG gut sei, sich nach außen hin auch in diesem sozialen Kontext zu präsentieren.

Katja Wiesmann studiert an der Uni Essen für das Lehramt mit Schwerpunkt Haupt-, Real- und Grundschule und hat sich entschieden, ihr Studium zu unterbrechen und Praxis zu sammeln. „Hier finde ich eine Möglichkeit, meine Sozialkompetenz zu erweitern, mich durchzusetzen und ohne Notendruck wie z.B. im Referendarjahr etwas auszuprobieren. Ich mache Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen, die ich später für meinen Berufsauübung gut gebrauchen kann.“

Ihre Fächerkombination ist: Germanistik, Sozialwissenschaften und Anglistik. Ihre Hobbys sind: Sport (Frauenfußball, FC Rhade Landesliga bis vor einem Jahr), Musik im Spielmannszug Heiden, Hundesport. Katja wird wie folgt eingesetzt: Remigius Hauptschule: Sportunterricht, OGS-Betrieb, Fußball-AG Remigius Grundschule: Sportunterricht, Nachmittagsbetreuung, Sport-AG (Schwimmunterricht) Josefgrundschule: Nachmittagsbetreuung, Sport-AG für Mädchen Johannesschule: Fußball-AG Gymnasium Remigianum: Übermittag- u. Nachmittagsbetreuung, Englischnachhilfe, Kreativ-AG, Sport-AG.

Bei den Schulen handelt es sich um Kooperationspartner der SG Borken.

Bei der SG Borken wird Katja wie folgt eingesetzt: Trainerin der E3 (gemischte Mädchen/Jungen Mannschaft) Trainerin der U17 Mädchen Co-Trainerin der Ballschule Borken (Minis) Koordination von Turnieren und Events, Pressearbeit. Katja wird in den Herbstferien den Lehrgang zum Erwerb des Fachscheins C Breitenfußball absolvieren. Zudem wird sie an vom Landessportbund NRW organisierte drei einwöchige Lehrgänge teilnehmen.

O-Ton Schnieders: "Das Verhältnis zwischen Einsatzstelle und FSJ-Teilnehmer sehen wir als ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Wir erwarten Motivation und engagierte Mitarbeit in unseren zahlreichen Tätigkeitsfeldern insbesondere in der Jugendarbeit. Dafür bieten wir ein breites Spektrum an Möglichkeiten mit Einblicken in die sportliche Jugendbildung sowie den Bereich des Sportmanagements."

Ein Osterwochende der besonderen Art

Ein besonderes Osterwochenende verbrachte die U11 der SG Borken. Jan Hofmann, der bei der SG Borken sein freiwilliges Soziales Jahr absolviert, organisierte im Rahmen seiner Projektarbeit für die SG-Mädchen ein Zeltlager.

Aufgrund der schlechten Witterung musste das Übernachtungsquartier aber kurzfristig ins Tennis-Clubheim der SG Borken verlegt werden..weiter

Jan Hofmann: Meine ersten drei Monate als FSJ’ ler!

Nach meinem erfolgreich abgeschlossenen Abitur war ich sehr erleichtert und erlöst. Der ganze Druck fiel von mir ab und ich konnte mich voll und ganz auf mein bevorstehendes Jahr im 400 km entfernten Borken freuen.
Natürlich habe ich mir auch schon viele Gedanken über meine Aufgaben bei der SG Borken und den kooperierenden Schulen gemacht.
Aber meine ersten Tätigkeiten waren leider nicht in diese Gedankenspiele eingebunden. Meine Aufgabe war es die Hütte und das Pavillon am Rasenplatz am Park zu streichen und zusammen mit zwei ehrenamtlichen Fachleuten den Boden unter dem eben genannten Pavillon zu pflastern.
Doch zum Glück beanspruchte diese Arbeit nur einen kurzen Zeitraum und ich konnte relativ schnell meinen Job als Jugendtrainer der SG Borken antreten.
Dort betreue ich die U11 Mädchen, die C1 als Co Trainer und die G Jugend.
Die Trainertätigkeit macht mir sehr viel Spaß, da ich nur an der frischen Luft bin und nur mit  Kindern zu tun habe.
Vor allen Dingen die neu eingeführte Ballschule ist ein Highlight in meinem Wochenplan.
Kinder können aber auch ziemlich anstrengend sein! J
Diese Erfahrung musste ich bei meiner wöchentlichen Fußball AG an der Johannesschule in Gemen machen. Vor dieser ersten Stunde war mir nicht bewusst wie anstrengend verhaltensauffällige Kinder sein können.
Mein Aufgabengebiet ist aber nicht nur auf den Bereich Fußball ausgerichtet, denn ich begleite auch zweimal die Woche den Sport- und Schwimmunterricht der Remigius Grund- und Hauptschule.
Wobei man sagen muss, dass die Grundschüler leichter zu betreuen sind. J
Im Rahmen des FSJ im Bereich Sport durfte ich auch noch an einem einwöchigen Seminar teilnehmen, dem ich am Anfang um ehrlich zu sein etwas skeptisch gegenüberstand. Doch im Nachhinein stellte sich heraus, dass es sehr interessant und aufregend war neue Leute die auch ein FSJ machen kennen zu lernen. Deswegen freue ich mich schon auf das nächste Seminar im Januar 2012!!!

 

Patrick Wellermann: 100 Tage

Seit dem 1.09.2010 und somit über 100 Tage schon absolviert Patrick Wellermann bei der SG Borken sein Freiwilliges Soziales Jahr Im Sport (kurz: FSJ).

Es ist daher an der Zeit eine kurze Zwischenbilanz für die Einsatzstelle SG Borken aber auch für Patrick zu ziehen.

Nach einem straff organisierten Wochenplan ist Patrick im Wesentlichen in folgenden Bereichen tätig:

Jugendfußball

Patrick trainiert die U11 Mädchen, G2-Jugend und A2-Jugend.
Die Mädchen nehmen mit viel Spaß und Ehrgeiz am Training und Spielbetrieb teil. Das gute Training des neuen Trainers hat sich schnell herumgesprochen, so konnte der Kader von 10 auf 16 Spielerinnen ausgebaut werden. Unterstützt wird Patrick von Vanessa Brinkhaus.
Zusammen haben sie eine homogene Mannschaft geschaffen, die mit Spielwitz, Freude aber auch herausragender Leistung den 2. Tabellenplatz in ihrer Liga zur Winterpause sichern konnte.

In der letzten Saison hatte die A- Jugend einen Kader von 25 Spielern, so dass  nicht immer alle Spieler zum Einsatz kamen. Da zu Beginn der Saison mit noch mehr Spielern zurechnen war, sollte eine A2 eingerichtet werden. Patrick übernahm diese Aufgabe und formierte einen Kader, der inzwischen aus 22 Spielern besteht. Er konnte insbesondere ehemalige SG`ler motivieren zum Verein zurückzukehren. Mit überdurchschnittlicher Trainingsbeteiligung,  Motivation und hervorragendem Mannschaftsgeist konnte Patrick seine Truppe einen mittleren Tabellenplatz in der Kreisliga C festigen. Besonderes Highlight war der Sieg gegen Lokalrivale RC Borken-Hoxfeld vor heimischer Kulisse.

Bei den Minis kam es kurz nach Saisonbeginn zu einem Anmeldungsboom. Innerhalb weniger Wochen war G-Jugend Trainer Ralf Bökenbrink von über 30 Minikickern umringt. Eine vernünftige Betreuung war nicht mehr gewährleistet, so dass der Jugendvorstand reagieren musste. Patrick erhielt den Auftrag eine G2 einzurichten. Unterstützt wurde er dabei von zwei seiner A-Jugend Spieler, Kilian Schnieders und Oliver Roers.

Schulbetrieb - Kooperationspartner

Zur Refinanzierung der an die Sportjugend NRW (Abteilung des Landessportbundes) abzuführenden Einsatzkostenpauschale, die der Einsatzstelle SG Borken für das FSJ in Rechnung gestellt wird, wurden mit benachbarten Schulen Kooperationsverträge abgeschlossen.
Patrick ist an der Remigius Haupt- und Grundschule im Schul- und offenen Ganztagsbetrieb tätig. Seit einigen Wochen betreut er zudem im Auftrag des Kreissportbundes eine Gruppe behinderter Schüler der Johannesschule in Gemen, denen er die Freude und den Spaß am Fußball vermitteln soll.

In der Grundschule ist Patrick inzwischen -so die Schulleitung- nicht mehr „weg zu denken". Er begleitet die Schulklassen zum Schwimmunterricht ins Aquarius. Hier gab es in der Vergangenheit immer wieder Engpässe, da nicht ausreichend Personal oder Eltern zur Verfügung standen, um einen reibungslosen und gesicherten Ablauf des Schwimmunterrichts zu gewährleisten. Durch den Einsatz von Patrick konnten die Missstände nun beseitigt werden.

Patrick ist im Sportunterricht der Haupt- und Grundschule voll integriert. In der letzten Schulkonferenz der Remigius Hauptschule wurde sein Einsatz vom Schulleiter Christoph Schmiechen lobend erwähnt.
Zusammen mit Sportlehrern der Remigius Hauptschule baut er zurzeit eine Fußball-Schulmannschaft auf. An der Grundschule leitet er eine Fußball-AG. Seine Aktivitäten an den Schulen haben dazu geführt, dass er bei den Schülern nicht nur Anerkennung erfahren hat, sondern im Trainingsbetrieb bei der SG Borken von den Schülern auch neugierig aufgesucht wird. Hier hat Patrick soziale Kompetenz bewiesen und die SG Borken nach Außen hin vorbildlich vertreten.

Allgemeine Organisation

Neben Schule, Spiel- und Trainingsbetrieb sowie Büroarbeit hat Patrick auch die ein oder andere handwerkliche Arbeit verrichtet. So hat er die Abstellräume gründlich entrümpelt und den Abfall sowie das Sperrgut entsorgt. Die Ballkabinen wurden neu beschriftet und die Schlüssellisten aktualisiert. Das Klettergerüst an der Sprecherkabine hat er entfernt.
Für Eltern und Spieler hat er Sprechzeiten angesetzt (siehe Aushang SG Clubheim), um das Ein oder Andere direkt vor Ort zu klären.

Zieht man einen Strich unter Soll und Haben, so geht die Bilanz auf. Sowohl Patrick als auch die SG Borken profitieren vom Freiwilligen Sozialen Jahr Im Sport. Dies ermuntert zum Weitermachen.
Der Gesamtvorstand der SG Borken hat bereits entschieden, dass das FSJ zu einer dauerhaften Einrichtung werden soll.

Freiwilliges Soziales Jahr
SG Borken


Seit dem 01.09.2010 bietet die SG Borken als anerkannte Einsatzstelle des Landessportbundes einem jungen Mann die Gelegenheit sein Freiwilliges Soziales Jahr statt des Zivildienstes zu leisten. Patrick Wellermann wird diese Stelle bis zum 31.05.2011 mit Leben füllen und mit klar definierten Vorgaben im Sinne der SG Borken in verschiedenen Bereichen tätig werden. Der erste Vorsitzende der SG Borken, Jürgen Berndt, begrüßte Patrick bei Dienstantritt im SG-Clubheim.

Die örtlichen Gegebenheiten und Strukturen im Verein sind Patrick nicht fremd, da er viele Jahre als Fußballspieler aktiv war und seit nun vier Jahren als Trainer von Jugendmannschaften tätig ist. Jürgen Berndt kam daher ohne lange Vorworte aus, um sich mit Patrick direkt über die Inhalte seines Freiwilligen Sozialen Jahres zu unterhalten. Der Wochenplan von Patrick ist mit 39 Arbeitsstunden gut gefüllt. Er wird künftig die A2, U11-Mädchen und G2-Jungen der SG Borken trainieren. Neben Büroarbeiten, Turniervorbereitungen, Unterstützung des Spielbetriebs und Ausarbeitung eines Projekts (darüber wird zur gegebener Zeit berichtet) wird Patrick im Rahmen von Kooperationsverträgen an zwei ortsansässigen Schulen tätig. Er wird hier an zwei Wochentagen im Sportunterricht und im offenen Ganztagsbetrieb eingesetzt. Als Einsatzstelle ermöglicht die SG Borken ihm die Trainer C-Lizenz zu erwerben. Ferner wird Patrick von der Sportjugend NRW in drei einwöchigen Seminaren in den Bereichen Ernährung, Kraft- und Ausdauertraining, Didaktik und Methodik von Breitensportstunden, Konfliktmanagement usw. geschult.

Auf die Frage von Jürgen Berndt, was sich Patrick von seinem Freiwilligen Sozialen Jahr erhofft, antwortete er: „Durch die viele Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen erhoffe ich, dass sich mein sozialer Horizont erweitert und die sozialen Kompetenzen verbessern." Jürgen Berndt zeigte sich zuversichtlich, dass letztendlich beide Parteien vom Freiwilligen Sozialen Jahr profitieren werden.

Die Verantwortlichen der SG Borken möchten darauf hinweisen, dass die Stelle zum 01.09.2011 bereits erneut ausgeschrieben worden ist. Einzelheiten können der Homepage der SG Borken unter der Rubrik „wir über uns" entnommen werden.

FSJ und SG - das gehört zusammen

Wie bereits berichtet wird Patrick Wellermann zum 0 1.09.2010 als erster FSJ`ler der SG Borken sein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.

Patrick hat sich auf das FSJ intensiv vorbereitet, weil er genau wissen wollte, auf was er sich da einlässt. Die Sportjugend NRW und die zuständigen Betreuer der SG Borken haben ihn dabei unterstützt.

Zur Frage FSJ im Sport - warum?  - hat Patrick daher klare Vorstellungen:


Ja warum FSJ, das ist eine gute Frage! Das FSJ im Sport dauert 8 Monate (freiwillig geht's auch länger), man arbeitet 39 Stunden in der Woche und hat 26 Urlaubstage. Hinzu kommen 25 Bildungstage, denn das FSJ ist ein anerkanntes Bildungsjahr. Ein Taschengeld in der Höhe von ca. 300 € wird dir pro Monat bezahlt. Die Altersspanne beträgt 16 - 26 Jahre. Nach diesen trockenen Fakten sind wir dem Warum immer noch nicht näher gekommen. Vielleicht helfen uns die Aufgabenfelder ein wenig weiter. Das FSJ wird in Sportvereinen absolviert. Zum Tagesablauf gehören auf der einen Seite administrative Aufgaben, wie die Organisation von Veranstaltungen im Verein und Vorbereitung des Sportunterrichtes an Schulen und auf der anderen Seite die praktische Umsetzung und der Kontakt zu Kindern und Jugendlichen. Durch die viele Arbeit mit ihnen erhoffe ich, dass sich mein sozialer Horizont erweitert und die sozialen Kompetenzen verbessern. Besonders in der heutigen Zeit wird auf die Kooperation mit Ganztagsschulen Wert gelegt. Die FSJler helfen in der Mensa beim Essen ausgeben, bei der Hausaufgabenbetreuung und bieten Sport- und Bewegungsangebote in der Betreuungszeit an. Genau das wird mich ab dem 01.09.2010 erwarten. Auch die Kooperation zu Kindergärten und Kindertagesstätten kann durch eine FSJ-Kraft intensiviert werden, da diese vormittags dafür Zeit aufbringen kann. Nun sind wir mit dem Warum schon ein großes Stück weiter: Wer sich wieder entdeckt hat und Spaß, Sport und Spiel mit Kindern und Jugendlichen für sich als zutreffend empfindet, hat eventuell eine Lösung gefunden, dass Jahr nach der Schule einmal anders zu gestalten. Wer jetzt noch denkt: „Dann mache ich ja gar nichts mehr mit Gleichaltrigen!" - liegt falsch! Das FSJ bietet dir eine Übungsleiterlizenz C an. (Falls du sie schon hast, wird eine Vereinsmanagement Ausbildung angeboten.) Diese Seminare sind speziell für die FSJ´`ler! Mit einem Abschlusslehrgang wird die Lizenz abgerundet. Also, wer schon sowieso mit Sport zu tun hat und ein Jahr Luft nach der Schule braucht, kann sich bei der SG Borken (Ansprechpersonen: Alfons Gedding, Andreas Schnieders) erkundigen. Vielleicht habt ihr Glück und könnt meine Nachfolge zum 01.09.2011 antreten. Sowohl für Mädchen als auch für Jungen, die den Kriegsdienst verweigern und eine Alternative für den Zivildienst suchen, bietet es sich an, ein FSJ im Sport zu machen. Die einen gehen ins Ausland, die anderen fangen an zu studieren oder machen eine Ausbildung und du kannst ein FSJ im Sport machen. Ich hoffe die Frage „Warum FSJ" beantwortet zu haben. Viel Spaß beim Überlegen über deine Zukunft...!

Patrick Wellermann, FSJ`ler SG Borken

Alfons Gedding und Andreas Schnieders, Betreuer FSJ

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