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SG Borken auf Platz 2 beim „Filmwettbewerb Integration“

 

 

Drei Landesverbände, eine gemeinsame Idee: Die verschiedenen Integrationsansätze der Vereine im Bild festhalten. Das hat für den Bereich des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) der SC Halen am eindrücklichsten gemacht und damit den ersten Platz gesichert. Die SG Borken schaffte es mit ihrem Beitrag auf den zweiten Platz.

 

Aus diesem Grund war der Präsident des FLVW, Herr Gundolf Walaschewski am Mittwoch in die NETGO Arena gekommen, um der SG Borken und deren Verantwortlichen zu gratulieren. Begleitet wurde er dabei von Hans-Otto Matthey und Kim Weidig (beide FLVW).

Die Fußball-Landesverbände in Nordrhein-Westfalen (NRW) wollten die in den Vereinen geleistete Integrationsarbeit näher kennenlernen. In Kooperation mit dem Fußball-Verband Mittelrhein und dem Fußballverband Niederrhein schrieb der FLVW das Projekt Ende vergangenen Jahres aus. Die Vereine wurden eingeladen, sich selbst und ihre Arbeit in einem dreiminütigen Kurzfilm vorzustellen.

FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski zeigt sich beeindruckt von den Kurzfilmen: „Uns erreichte eine Vielzahl von tollen und bemerkenswerten Einsendungen für den Filmwettbewerb ‚Integration‘. Und diese Beispiele beeindrucken mich und machen mich stolz auf das, was Vereine und ihre Mitglieder in Sachen Integration zu leisten imstande sind. ‚Wir schaffen das!‘ ist für Sportvereine keine naive Utopie, sondern täglich demonstrierte Praxis.“

Die fachkundige Jury hat sich für den Beitrag der SG Borken als 2. Sieger entschieden. Hier hat sich besonders Klaus Kampoff hervorgetan, der die Flüchtlingsarbeit in Borken zusammen mit Erwin Büscher vom RC Borken-Hoxfeld  im Jahr 2015 begonnen hatte. Kamphoff steht  in Personalunion als Trainer, Betreuer, helfende Hand für die Alltagsprobleme der Flüchtlinge und in diesem Fall auch als Kameramann zur Verfügung.

„Ich möchte den Vereinen und ihren Mitgliedern ausdrücklich dafür danken, dass sie diese Integrationsaufgabe mit viel Engagement und Menschlichkeit leisten. Die interkulturelle Öffnung weitet den Horizont und bringt allen Vereinsmitgliedern wunderbare und wertvolle Erfahrungen. Dies zeigt uns deutlich Ihr Filmbeitrag. Die gelungenen Integrationsbeispiele gepaart mit einem emotionalen Film haben die Jury voll überzeugt“, ergänzt Walaschewski.

Zu den ersten Gratulanten in der NETGO-Arena zählten auch der Kämmerer der Stadt Borken, Herr Nießing und Herr Schlagheck vom Schul- und Sportamt. Beide bedankten sich bei der SG und vor allen Dingen bei Klaus Kamphoff für die bemerkenswerte Arbeit mit den „Refugees Borken“ und gratulierten  von Herzen. In ihr Ansprache betonten beide, „dass die Stadt Borken die Wichtigkeit dieser Arbeit sehr zu schätzen weiß und diese dazu beiträgt, dass eine schnelle Integration über das Erlernen der Sprache und über das zur Verfügung stellen von Wohnraum in den Borkener Wohngebieten besser gelingen kann“.

Herr Nubbenholt als Vorsitzender des Stadtsportverbandes hob in seiner Gratulation hervor, dass der Sport in Borken im Bereich der Flüchtlingsarbeit sehr gut aufgestellt sei. Im Sport dient dabei nicht nur der Fußball als Bindeglied aller Konfessionen und Nationen. Auch im Bereich des Kampfsports, der auf Disziplin und Toleranz setzt, hat die Stadt Borken mit dem Tai Gym einen Vorzeigeverein. Die Bereitschaft der Stadt, in Sportstätten zu investieren, die von Nachhaltigkeit geprägt sind, betonte Herr Nubbenholt noch einmal besonders.

Der Vorstand der SG Borken, vertreten durch Herrn Wilhelm Terfort, gratulierte im Namen aller Vereinsmitglieder der SG sehr herzlich und bedankte sich bei den Gästen, ganz besonders bei der sportlichen Flüchtlingen,  für deren zahlreiches Erscheinen im Clubheim der NETGO Arena. Nachdem man sich den Film gemeinsam angeschaut hatte,  lud Terfort die Gäste noch zu Kaffee, Kuchen und Schnittchen ein. In gemütlicher Runde wurde noch einmal bunt über den Film und verschiedene Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung diskutiert.

 

 

Filmbericht zur Integrationsarbeit der SG BORKEN

 

weitere Infos:

„Fußball – mehr als ein 1:0“

 

 

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