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Kirchturmdenken

Zu den Entwicklungen der JSG im Bereich Jugendfußball nimmt der SG Vorstand mit einem Leserbrief wie folgt Stellung:

Massive Abwerbeversuche von SG-Spielern aus der JSG durch den RCB mit Weigerungen von RCB-Verantwortlichen, absprachegemäß die JSG-Mannschaft bei der SG in Borken zu trainieren, bildeten die Spitze des Eisbergs einer seit Monaten strauchelnden JSG. Noch jetzt kommen neue Details ans Licht, betreffend etwa den einseitigen Umgang mit JSG-Sponsoren durch den RCB. Der RCB wies mit Unterstützung des SVB regelmäßig Belange der SG, welche die deutliche Mehrheit der JSG-Spieler stellte, zurück.

Stadtsportverband und die Verantwortlichen, auch die Vereinsführung, waren seit Monaten über die einzelnen und strukturellen Probleme der JSG persönlich informiert. Als die SG zusehends auf Granit biss und das Abwiegeln des RCB nicht mehr hingenommen werden konnte, kündigte sie nach einem schwierigen internen Entscheidungsprozess unter Beteiligung verschiedener Gremien in einer persönlich überbrachten Nachricht die JSG zum Saisonende. In der Presse wurden die wahren Gründe aus Respekt nicht genannt. RCB und SVB reagierten mit dem sofortigen Hinauswurf der SG über die Zeitung und machten darin medienwirksam deutlich, mit dem wortbrüchigen SG-Vorsitzenden persönlich nicht mehr an einem Tisch sitzen zu wollen. Sachfremd wollten sie mit solchen Emotionen, die SG diffamierend, für ihren Kirchturm Kapital schlagen.

Auf Bitten der Eltern wehrte sich die SG bis heute nicht, stellte die eigene Verteidigung hinten an und lud auftragsgemäß zu einem ergebnisoffenen Gespräch zum Wohle der Kinder ein. Eine Antwort blieben RCB/SVB schuldig, um weiter exklusiv für sich Moral, Recht und Seriosität zu beanspruchen. Man mag streiten oder sich reiben, doch die jetzige öffentlichkeitswirksame Emotionalisierung durch RCB/ SVB gehört sich nicht, sie schadet den Kindern, den eigenen Vereinen, der Stadt und der Freude am ehrenamtlichen Engagement.

Ohne strenges Regiment der Stadt wird eine gebotene, vernünftige Kooperation nicht funktionieren, sondern Wenige werden erneut die Arbeit Vieler zerstören, in der Hoffnung, dass der eigene Kirchturm auch ohne Fundament wächst.

 

Der Vorstand des SG Borken e.V.

 

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